Der Gepart Schleicht sich an im hohen Gras so nah wie es get
Dann Beschleunigt er auf 120km/h und fängt das Tier.
Auch der gepard kann menschen angreifen:
Der Gepard springt die 60-Jährige von hinten an Feedbag Anzeige
Zuerst konnte ein Parkwächter die Raubkatze noch von der 60-Jährigen herunterziehen, doch dann griff der andere Gepard die Frau an, biss ihr in die Beine, in den Oberkörper und in den Nacken, bis sie blutete. "Die Leute um mich herum schrien", erzählte die Schottin der Daily Mail. Sie habe nicht gewusst, wie sie sich retten könnte. Aber etwas in ihr habe gesagt: "Beweg dich nicht. Beweg dich auf keinen Fall. Stell dich einfach tot."Gepard Tierbeobachtung in SüdafrikaBild vergrößern
Kurz darauf plötzlich der Angriff: Während die Schottin von den beiden Geparden attackiert wird, fotografiert ihr Mann Archie einfach weiter.Offenbar war es die richtige Intuition. Auf diese Weise konnte die Hausfrau schließlich befreit werden. Sie kam mit Verletzungen an Kopf, Bauch und Beinen ins Krankenhaus. Ihr Ehemann Archie sagte später, seine Frau habe großes Glück gehabt. Es seien keine größeren Arterien verletzt worden. Anzeige Während seine Frau um ihr Leben kämpfte, drückte Archie D'Mello übrigens weiter auf den Auslöserknopf seiner Kamera. Er habe die Attacke auf seine Frau schlicht nicht bemerkt, sagte er später. Seine Frau scheint ihm jedenfalls nicht böse zu sein. Sie glaube, ihr Mann habe die Attacke so schnell gar nicht registriert. "Es passierte alles in Sekunden."
Der Angriff in Südafrika ereignete sich am vergangenen Wochenende. Die Schottin ist mittlerweile auf dem Weg der Besserung. Wie es zu dem Angriff kommen konnte, kann sich der Leiter des Parks, Mike Cantor, nicht erklären. Die beiden Geparde Mark und Monty seien von Hand aufgezogen worden und zahm. Möglicherweise könne ein läufiges Weibchen in einem Nachbargehege der Auslöser für das aggressive Verhalten der Geparden gewesen sein, sagte er.
Alltag
Gepard Geparde erreichen Geschwindigkeiten von über 120 Kilometer pro Stunde und gelten daher als die schnellsten Landsäugetiere.
Möglich ist dies durch ihre sehr langen Beine, die harten Fußsohlen sowie die Krallen, die nicht eingezogen werden können. So wirken sie wie Spikes, und die Tiere können sich beim Rennen kräftig vom Boden abstoßen.
Schon zwei Sekunden nach dem Start erreichen Geparden eine Geschwindigkeit von etwa 60 Kilometer pro Stunde, die Spitzengeschwindigkeiten liegen bei 120 Kilometern pro Stunde. Dabei berühren alle vier Pfoten den Boden drei Mal pro Sekunde, und die Tiere können blitzschnell die Richtung wechseln.
Schnauze eines Geparden Lange können Geparden dieses Tempo aber nicht durchhalten. Nach etwa 600 bis 800 Metern werden sie langsamer.
Solche hohen Geschwindigkeiten sind nur möglich, weil ihre Muskulatur mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird.
Deshalb sind die Nasenlöcher der Geparden auch besonders groß, um beim Sprint ausreichend Sauerstoff aus der Luft aufnehmen zu können.
Gepard im Schatten von Bäumen So schnell Geparden auch sind, im Vergleich zu anderen Raubtieren wie Leopard oder Löwen sind sie relativ schwach. Auseinandersetzungen mit ihren stärkeren Verwandten gehen sie deshalb aus dem Weg.
Geparden sind tagaktiv. Nachts ziehen sie sich in Verstecke zurück.
Sie leben meist als Einzelgänger. Nur wenn die Weibchen Junge haben, bilden sie manchmal mit den Männchen eine Familie und ziehen die Jungen gemeinsam auf. Ab und zu tun sich aber auch drei oder vier Männchen zu einer Gruppe zusammen.
Gepard liegt auf einer Wiese Die Schönheit und Eleganz der Geparden hat Menschen seit jeher fasziniert.
Und weil Geparden relativ leicht zahm werden, wurden sie früher zum Teil für die Jagd eingesetzt.
Man weiß, dass vor vielen tausend Jahren die Sumerer und Ägypter zahme Geparden als Jagdbegleiter nutzten.
Freunde und Feinde
Junge Geparden sind sehr gefährdet und fallen oft anderen Raubtieren wie Leoparden, Löwen oder Hyänen zum Opfer. Dies geschieht meist, wenn die Mutter auf der Jagd ist.
Erwachsene Geparden haben kaum Feinde. Weil sie so gut rennen können, sind sie für größere Raubtiere viel zu schnell.
Jagd
Gepard auf einer Wiese Auch in ihrer Jagdtechnik unterscheiden sich Geparden von anderen Raubtieren. Sie sind typische Hetzjäger und jagen nicht im Rudel, sondern fast immer allein.
Ihre Beute sind vor allem kleine Antilopenarten, wie etwa Gazellen. Sie jagen überwiegend junge oder schwache, kranke Tiere.
Aufgrund ihrer hohen, schlanken Gestalt können Geparden bei der Suche nach Beute gut über das hohe Gras in der Savanne schauen.
Gepard mit offenem Maul Hat ein Gepard ein Rudel Antilopen entdeckt, schleicht er sich zunächst heran und greift dann plötzlich mit hoher Geschwindigkeit an.Da die Zähne der Geparden relativ schwach sind, töten sie ihre Beute meist durch einen Biss in die weiche Kehle und nicht durch einen Biss ins Genick.
Wenn der Gepard seine Beute nicht innerhalb einer Minute überwältigt und erlegt, gelingt den Opfern oft die Flucht.
Nachwuchs
Wenn ein Geparden-Weibchen paarungsbereit ist, bleibt das Männchen meist etwa vier Tage bei ihm. In dieser Zeit paaren sie sich mehrere Male. Nach 90 Tagen kommen zwei bis vier Junge zur Welt. Sie sind sehr klein und wiegen gerade einmal 300 Gramm. Erst nach einer Woche öffnen sie die Augen.
Zunächst werden sie vom Weibchen gesäugt. Nach etwa vier Wochen bekommen sie zum ersten Mal feste Fleischnahrung.
Die ersten drei Monate besitzen Geparden-Babys eine silbergraue Rückenmähne, die sogenannte Nackenmähne, die sie später wieder verlieren. Um möglichst nicht von Feinden entdeckt zu werden, halten sich die Kleinen im hohen Gras versteckt. Die Geparden-Familie wechselt alle vier bis fünf Tage ihr Versteck.
Ab einem Alter von sechs bis acht Wochen dürfen die Kleinen ihre Mutter bei der Jagd begleiten. Zuerst beobachten sie die Mutter nur. Erst mit etwa sieben Monaten werden sie von der Mutter angelernt und machen aktiv bei der Jagd mit. Es dauert aber noch, bis sie so selbstständig sind, dass sie alleine leben können.
Meist bleiben sie bei ihrer Mutter, bis sie fast erwachsen sind.
Sprache
Junge Geparden fiepen und zwitschern, erwachsene Tiere können bellen, winseln und natürlich auch fauchen.